Brigade Pankoff klärt auf: Bremer trinken kein Wasser aus der Weser!

“Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf eine knappe Formel bringen: Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich.”

(Mark Twain)

Fair, ausgewogen und parteiisch in Sachen Hertha wollen wir sein. Einverstanden. Aber warum in aller Welt hacken Teile der Brigade nach einer ausgelassenen Weihnachtsfeier bei Bulette und Kartoffelsalat und einem mit Ach und Krach mit 3:2 (2:2) mal soeben noch gewonnenen Spiel so unsensibel auf den Fans von Werder Bremen herum? Ausgelassenes Feiern ist ja verständlich, aber das der Redaktion zu Ohren gekommene Gegner-Bashing in Nahdistanz zum Webmaster dieses Anschnur-Magazins ist kaum zu verstehen. Wir wollen unsere Motivation vor allem aus dem Positiven unserer alten Dame schöpfen und definieren uns nicht über die Ablehnung des Gegners. Das Antisein überlassen wir Anhängern von Clubs, die hier nicht erwähnt werden müssen. So sieht die Redaktion das Selbstverständnis der Brigade Pankoff. Das Auftreten nach dem Spiel gegen Bremen war dem Bericht unseres jüngsten Brigademitglieds zufolge wenig dazu geeignet, um dieses Selbstverständnis zu untermauern. War es Hochmut? Hoffentlich nicht, denn danach kommt bekanntlich der tiefe Fall. Oder war es eher die Nervenanspannung, vielleicht sogar auf beiden Seiten? Dann war es ein Missverständnis und wir sollten die Angelegenheit möglichst schnell vergessen. Die Redaktion war nicht dabei und darf sich schon deshalb kein Urteil erlauben. Wir hoffen aber auf die Einsicht aller Beteiligten und wissen nur Eines: Unser Webmaster verdient den besonderen Respekt der Brigade. Ein Ordnungsruf ist wohl legitim.

Ausgezeichnete Wasserqualität der Bremer Badestellen

Ausgezeichnete Wasserqualität der Bremer Badestellen

Als seriös recherchierendes Anschnur-Magazin wollen wir zudem mit einer gravierenden Fehlinformation aufräumen, die sich durch die Vermittlung Hamburger Liedgutes in der Brigade Pankoff just zu diesem Heimspiel breitgemacht und ganz wesentlich zu dem o. g. Missverständnis beigetragen hat. Abbitte ist angesagt, denn Bremer trinken überhaupt kein Wasser aus der Weser! Das Bremer Trinkwasser wird nämlich zu 100 Prozent aus Grundwasser gewonnen. Zu den näheren Fakten gehört, dass die swb (Stadtwerke Bremen) in Bremen-Blumenthal ein Wasserwerk betreiben, dass aus 12 Tiefbrunnen jährlich circa 5,5 Millionen Kubikmeter Wasser fördert (Stand Ende 2012). Das sind knapp 16 Prozent des Trinkwasserbedarfs in Bremen. Die restlichen gut 84 Prozent kommen aus dem niedersächsischen Umland. Das Trinkwasser, so wie es an die Haushalte geliefert wird, wird in Bremen streng kontrolliert und hat eine einwandfreie Qualität. Zur Weser ist zu sagen, dass der Fluss selbst noch im Zentrum Bremens eine ausgezeichnete Badewasserqualität besitzt. Damit sich die Brigade Pankoff ein Bild vor Ort machen kann, schlägt die Redaktion zum Rückspiel am 3. Mai 2014 einen Trip in die Hansestadt vor. Unser Webmaster sollte dann als Ortskundiger von uns in allen Belangen schadlos gehalten werden. Ehrensache. (jö)

 
Jörsch posted at 2013-12-16 Category: Hertha BSC

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